Unser Katastrophenurlaub | Der Nachgang

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Unser Katastrophenurlaub | Der Nachgang

22. September 2019 Allgemein 0

“Wie ihr nun wisst, ist es bei unserem Wohnmobil im Urlaub in Italien zu einem kapitalen Motorschaden gekommen.

Das Wohnmobil ist auf dem Ford Transit aufgebaut, behindertengerecht (mit einem Lifter zum Beifahrersitz) umgebaut und dient uns als einzige Möglichkeit, mit der Familie Urlaub zu machen. Stefan  (im Z.n. Wachkoma) kann innerhalb des Fahrzeugs auf langen Strecken Liegepausen einhalten. Ohne dies wäre Urlaub oder Fahrten über längere Strecken gar nicht möglich. 

Wir sind froh, trotz Stefans Schwerstbehinderung und Intensivpflege mobil sein zu können und haben das auch immer gerne angepriesen. 

Mit großer Enttäuschung musste ich feststellen, dass wir mehr oder weniger durch Informationensrückhaltung seitens des Herstellers in unser Verderben gefahren sind. 

Bei der Panne (ein Motorplatzer) kam es zu einer so großen Rauchentwicklung, dass die ganze Familie aus dem Auto flüchten musste. Zu Hause angekommen hatte es den Anschein, als seien die Gesundheitlichen Folgen für Stefan nach der dritten Antibiotikagabe überwunden.

Allerdings kam nach nur 5 Tagen das Fieber so heftig zurück, dass es Stefan mit der Angst zu tun bekam und auf Nachfrage ins Krankenhaus zur Untersuchung wollte. Er hat ein gutes Gespür für seinen Körper. Als die Untersuchungen weitgehend abgeschlossen waren, wurde durch seinen sehr schlechten Allgemeinzustand eine Einweisung zur Intensivstation nötig. Er hatte eine pulmonale Sepsis und wurde nur durch viele starke Medikamente wieder kreislaufstabil und einigermaßen gesund. Erst am  Samstag, den 24.08.19 wurde er entlassen. Ich war täglich von Morgens bis in die Nacht bei ihm. Es war von Beginn an, schon in Italien, eine furchtbare Tortur und stetige Sorge. 

Nach einiger Recherche und auch Bestätigung durch Fachwerkstätten erfuhr ich von der fehlerhaften Einspritzung des Kraftstoffs bei dieser Baureihe. Wäre ich als Halterin davon in Kenntnis gesetzt gewesen, bevor es zu solch einem Schaden (Maschine, Leib und Leben) kam, hätte ich die Einspritzung testen und auch austauschen lassen, um meine Familie zu schützen. 

Ganz allmählich rappelt sich Stefan wieder hoch, ist aber noch sehr geschwächt. Natürlich auch durch die Medikamente, die dann auch noch eine Darmsanierung nötig machen. 

Nach Stefans gesundheitlichen Verbesserungen sind wir mittlerweile so weit, uns dem Schaden am Wohnmobil widmen zu können. 

Auf das Fahrzeug kann ich nicht verzichten. Wir können nur hoffen, dass der Hersteller sich dieser Problematik annimmt.

Wer mir Tipps und Hilfestellung geben kann, möge sich bitte mit mir in Verbindung setzen.”

Heike

Sag es weiter. Dankeschön.

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